Über uns

Wie alles begann

 

Eigentlich begann alles mit dem Bogenschießen.

 

Während der Corona-Zeit fing ich an, mich intensiver mit dem Bogensport zu beschäftigen, und bald folgten auch die ersten Wettkämpfe. Dabei merkt man sehr schnell, wie wichtig Präzision wirklich ist. Das Gewicht der Pfeile spielt eine Rolle, ebenso die Form und Größe der Federn, ihre Position – und manchmal entscheiden sogar Zehntelmillimeter darüber, ob etwas wirklich genau passt.

 

Irgendwann brauchte ich ein Programm, mit dem ich die Befiederung meiner Pfeile präzise zuschneiden konnte. Mir wurde zugesagt, dass ich ein solches Programm bekommen würde. Also kauften wir einen Diodenlaser.

 

Das Programm bekam ich am Ende nicht.

 

Der Laser stand aber nun da.

 

Und damit kam die Frage: Was kann man mit so einer Maschine eigentlich noch alles machen?

 

So begann das Gravieren.

 

Am Anfang waren es einfache Dinge: Schriftzüge, kleine Motive und erste Versuche. Doch nach jedem fertigen Stück kam eigentlich schon die nächste Frage:

 

Kann man das noch besser machen? Detaillierter? Anspruchsvoller?

 

Und so wurde aus einem Versuch der nächste.

 

Mit der Zeit interessierte mich nicht mehr nur, was man gravieren kann, sondern immer stärker auch die Technik dahinter. Wie muss ein Bild vorbereitet werden? Welche Einstellungen funktionieren auf welchem Material? Und wie bekommt man aus einer Vorlage am Ende eine Gravur, die wirklich gut aussieht?

 

Doch ein Diodenlaser hat seine Grenzen.

 

Irgendwann war klar: Wenn ich mich weiterentwickeln möchte, brauche ich eine andere Technologie. So kam schließlich ein Faserlaser in die Werkstatt.

 

Und damit begann das Lernen praktisch noch einmal von vorne.

 

Andere Materialien, andere Einstellungen, neue Möglichkeiten – und sehr viele Versuche. Ich habe viel Zeit damit verbracht zu lernen, wie man aus dieser Technik wirklich gute Ergebnisse herausholen kann.

 

Und ich lerne bis heute weiter.

 

Genau das macht für mich einen großen Teil der Faszination aus: Es gibt immer wieder ein neues Material, ein neues Motiv oder eine Aufgabe, für die man erst die richtige Lösung finden muss.

 

Lange Zeit entstanden meine Gravuren hauptsächlich für Freunde, Bekannte und Familienmitglieder.

 

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meine Arbeiten nicht mehr nur im privaten Kreis zeigen möchte.

 

So entstanden der Name Bayerndekor und diese Webseite.

 

Nicht aus einem fertigen Geschäftsplan.

 

Sondern aus einem Sport, einem technischen Problem, einem Programm, das ich nie bekommen habe – und aus der einfachen Frage:

 

„Was kann man mit dieser Maschine eigentlich noch alles machen?“

 

Diese Neugier treibt mich bis heute an.